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Über 30 Leute saßen dichtgedrängt im Zuhäusl. Erwartet wurde Frau Sabine Platzer-Werlberger vom AMS (Arbeismarktservice). Alexander Mayer Rieckh, Mitarbeiter der VG Waldhüttl, organisierte das Treffen. Es ging um das Kernproblem unserer BewohnerInnen: gibt es Alternativen zum 20ger Verkaufen. Das Geschäft lasst nach, die Arbeit ist mühsam und zermürbend. Gäbe es für einige BewohnerInnen Alternativen des Verdienstes? Übersetzerinnen (ungarisch: Gyöngyvér Szentkerseszty , rumänisch: Ioana Berceanu) standen zur Seite und übersetzen simultan. Die TeilnehmerInnen hatten viele Fragen. Wie lasst sich eine Arbeit mit dem Wunsch vereinbaren, immer wieder heimzufahren? Bekommt man eine Arbeitsgenehmigung?  Muss man genügend Wohnraum vorweisen können? Wie ist es, wenn man mangelhaft deutsch kann? Frau Sabine Platzer- Werlberger stand Rede und Antwort: mehr noch. Sie ermutigte die BewohnerInnen im AMS vorzusprechen, versprach eine besondere Begleitung. Voraussetzung sind aber minimale Deutschkenntnisse und der Einstieg – d.h.  für ca. 3 Monate, dann würde man auch ein ordentliches Arbeitsverhältnis haben, könnte mehr Geld heimbringen. Ein entsprechendes Begleitmodell soll noch in diesem Jahr besprochen und ausgearbeitet werden. Die Deutsch Konversationskuse müssen im Waldhüttl intensiviert werden, villeicht hat auch die Volkshochschule entsprechende Angebote? Abschließend wurden die TeilnehmerInnen nach ihren Qualifikationen gefragt: Schneider, LKW Fahrer, Masseur, Restaurateuer u.a.m. „Das sind die besten Voraussetzungen, man muss sich nur dahinterklemmen“, so Frau Platzer-Werlberger. Ein hoffnungnsvoller Abend – ein Dank an das AMS, an die engagierten TeilnehmerInnen und an die VeranstalterInnen.

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