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KZ Buchenwald: Otto Neururer und das Waldhüttl

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Am 30.September gab es eine Wallfahrt von ca 100 Personen nach Piller im Pitztal. Beim Gedenkgottesdiesnt für den seligen Otto Neururer konnte Jussuf Windischer in einer Predigt auch die Verbindung vom Waldhüttl zu Otto Neururer erörtern. Der Widerstand und Ottto Neururer endete im KZ Buchenwald.

Im Waldhüttl trafen sich und organisierte sich in der Nazizeit der Widerstand als „Freiheit Österreich“, tirolweit unter dem Titel „Vergissmeinnicht“. Im Waldhüttl gebe es eine Rundfunkstation,eine Geheimdruckerei und ein kleines Waffenlager. Der Widerstand wurde verraten, einige kamen in das KZ ähnliche Anhaltezentrum Reichenau oder in das KZ Buchenwald.. Heinz Mayer wird im August 1943 in das KZ Buchenwald deporttiert – überlebt das KZ mit der Befreiung im April 1945.

Otto Neururer wurde am 25. März 1882 in Piller (Tirol) geboren und wirkte später als Pfarrer in Götzens. Ein begeisterter Natinalsozialist zeigte Neururer an und brachte ihn ins Gestapogefängnis Innsbruck.Er kam dann ins KZ Dachau, dann in das KZ Buchenwald. Er wurde am 30. Mai 1940 im Arrestzellenbau des KZ Buchenwald von der SS grausam ermordet.Obwohl religiöse Handlungen im Lager strengstens verboten waren, begannen Otto Neururer und sein österreichischer Mitbruder Matthias Spanlang den Glaubensunterricht. Als dies bekannt wurde hängte man Neururer nackt und kopfüber an den Füßen auf, bis nach 34 Stunden der Tod qualvoll, infolge übermäßigen Blutandrangs im Kopf, eintrat. Seine Beine hatte man dabei mit Lammfellen umwickelt, um keine Spuren des Aufhängens zu hinterlassen. Man fürchtete eine Auslieferung des Leichnams an die Familie bzw. an die Kirche, da er der erste österreichische Priester war, der im KZ Buchenwald ermordet wurde.